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Initiative erkämpft Wiese für Vierbeiner und will Skatstadt sauberer machen

Altenburg. Hundehalter aus Altenburg wollen den bislang spärlich genutzten großen Festplatz zur Wiese für Vierbeiner umgestalten. Dazu haben sie das Areal am Sonntag von Müll und Unrat befreit. Die Stadtverwaltung unterstützt das Vorhaben der im Frühjahr gegründeten Initiative Skatstadthunde mit 10 000 Euro. Heute soll begonnen werden, das Gelände einzuzäunen.

Von Thomas Haegeler



"Es ist gigantisch, was zum Schluss zusammengekommen ist", resümiert Rocco Haas von der Initiative Skatstadthunde die Aufräumaktion. Das, was er und andere Hundefreunde von der Wiese und aus den umliegenden Gebüschen des großen Festplatzes zusammensammelte, reicht von LKW-Reifen samt Felge über Kabelbinder bis hin zu Plaste- und Sperrmüll. "Das war natürlich nicht alles vom Zirkus, der hier vorher stand, einiges aber schon."

Ziel der Initiative ist es, die Wiese künftig als "Dog Park" zu nutzen, in dem Hunde ohne Leine mit Herrchen oder Frauchen nach Herzenslust herumtollen können. Damit das alles ohne Gefahr geschehen kann, wird das Areal laut Robby Tänzer ab heute oder morgen eingezäunt. "Das Material ist da, wird von uns gestellt und aufgebaut", erklärt der Dezernent für Soziales, Stadtwirtschaft und Liegenschaften. Außer den circa 400 Metern Zaun solle vielleicht noch eine Wasserstelle hinzukommen. Alles in allem kostet das Projekt die Stadt 10 000 Euro.

Vorgesehen waren dafür aber laut Rathaussprecher Christian Bettels ursprünglich einmal 20 000 Euro. Aufgrund eines Änderungsantrags der CDU-Fraktion in der Stadtratssitzung zum Haushalt Ende März wurde jedoch die Hälfte davon für die Errichtung von drahtlosen Internetzugriffspunkten, sogenannten Hotspots, abgezweigt. "Bevor uns die Politiker alles wegnehmen, haben wir uns geeinigt", kommentiert Haas, der mit der Initiative den Hundeplatz aufgrund vieler ungeeigneter anderer Flächen beantragt und mit einer Unterschriftensammlung unterfütterte hatte, diesen Umstand heute.
Fertig sein soll der Platz übrigens noch Ende dieses Monats. "Wir hoffen, dass das klappt", meint der frühere politische Geschäftsführer der Piratenpartei im Altenburger Land. Noch fehlten ein paar Baumstämme, aus denen die Hundehalter selbst Bänke und Tische machen wollen. "Dazu sollen auch noch alte Bäume kommen, auf denen die Hunde herumklettern können", so Haas. Oberstes Prinzip sei aber, dass alles schnell weggeräumt werden könne, wenn etwa der Zirkus wiederkomme.

Doch mit dem großen Festplatz ist es für die Initiative, die sich im Frühjahr aus Hunderunden heraus gegründet hatte und derzeit aus zehn bis 15 aktiven Mitgliedern besteht, noch nicht getan. "Als nächstes wollen wir das Pohlhof-Areal und das Areal am Marstall, wo eine neue Hundewiese entstehen soll, von Müll beräumen" , sagt Haas. "Danach folgt das Gebiet in der Siegfried-Flack-Straße um die Berufs- und die Busch-Schule. Das sieht verheerend aus." So wolle man die Sauberkeit erhöhen als auch die Angst vor den bösen Hunden und ihren Haltern nehmen. "Wir wollen Vorbild sein."

Quelle: OVZ

Fotos: Frank Ludewig
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